Beratungshilfe

Wenn Sie sich die Beratung bei einem Anwalt nicht leisten können, gibt es die Möglichkeit,
Beratungshilfe außerhalb eines Gerichtsverfahrens in Anspruch zu nehmen.
Bewilligt ein Rechtspfleger des zuständigen Amtsgerichtes des Bezirkes, in dem Sie wohnen, nach Prüfung der persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse, einen Berechtigungsschein, kann man mit diesem Schein einen Rechtsanwalt eigener Wahl aufsuchen.
Mit diesem Beratungsschein kostet Sie die Beratung durch einen Anwalt lediglich 10,00 Euro.
Das Antragsformular für Beratungshilfe können Sie bei mir abholen oder hier als PDF-Dokument herunterladen.

Den Antrag füllen Sie aus und gehen dann mit den entsprechenden Nachweisen:

- Einkommensnachweise (Arbeitslosengeld Bescheid, Hartz IV Bescheid, Verdienstnachweis, Rentenbescheid,  Einkommensteuerbescheid, BaFöG-Bescheid, etc.)
- monatlichen Zahlungsverpflichtungen (Mietvertrag, Ratenzahlungsvereinbarungen, Versicherungsbeiträge, Unterhaltszahlungen, Kinderbetreuungskosten etc.)
- Kontoauszüge der letzten drei Monate
- Unterlagen zu denen Sie anwaltlich beraten werden wollen

zum Amtsgericht, dass für Ihren Wohnsitz zuständig ist.

Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Ausweispapiere mitzubringen, aus denen hervorgeht, an welchem Wohnsitz Sie gemeldet sind.
Welches das zuständige Amtsgericht ist, erfahren Sie hier.

Sie können den Anwalt darum bitten, dass er den Antrag auf Gewährung von Beratungshilfe für Sie stellt. Allerdings gibt es keine Verpflichtung für Anwälte, für Sie diesen Antrag zu stellen.
Es ist außerdem empfehlenswert, das zuständige Amtsgericht persönlich aufzusuchen. Das hat den Vorteil, dass Sie den Berechtigungsschein gleich mitbekommen, wenn dieser gewährt wird. Wird jedoch der Antrag dann durch das Amtsgericht endgültig abgelehnt, ist der Anwalt gesetzlich verpflichtet, gegenüber dem betroffenen Mandanten direkt abzurechnen.
Wir sind Ihnen gerne behilflich, wenn Sie Probleme beim Ausfüllen des Antrages haben oder nicht sicher sind, welche Unterlagen Sie brauchen.